Vermögensverwaltende Investmentfonds
Die Fondslandschaft ist geprägt von Produkten, die den Erfolg ihrer Portfolios an einer Benchmark orientieren. Studien zeigen, dass dies in den seltensten Fällen gelingt. Selbst wenn der Fondsmanager eine Überrendite zu seiner Benchmark erzielt, wird kein Anleger erfreut sein, wenn sein Fonds „nur“ 22% verloren hat während die Benchmark um 25% gefallen ist.
Einen alternativen Ansatz verfolgen vermögensverwaltende Investmentfonds. Die Manager solcher Produkte investieren völlig losgelöst von Benchmarks. Ein Fonds mit einem vermögensverwaltendem Ansatz würde versuchen, den Aktienanteil in einer Phase steigender Kurse deutlich über zu erhöhen, um in der Phase sinkender Aktienkurse den Renten- oder Geldmarktanteil deutlich anzuheben. Im Extremfall könnte es sogar sein, dass die Aktienfondsquote auf Null gesetzt wird, um das Vermögen der Anleger zu schützen.
Im Gegensatz zur klassischen „buy and hold“-Strategie, bei der einzelne Werte gekauft und ohne Veränderungen über einen längerfristigen Zeitraum gehalten werden, stehen beim aktivem Management neben der sorgfältigen Auswahl attraktiver Anlageklassen die fortlaufende Überwachung der ausgewählten Anlageideen, die Recherche neuer Anlageideen sowie die gegebenenfalls erforderliche Anpassung der Portfoliostruktur im Vordergrund. So wird nachhaltiger Investitionserfolg für alle Beteiligten gewährleistet.
Vermögensverwaltende Investmentfonds eignen sich ideal zur Umsetzung von Multi Asset Strategien. Anleger können sich mit nur einer einzigen Wertpapierkennnummer an allen gängigen Anlageklassen beteiligen und erhalten somit die Professionalität einer unabhängigen Vermögensverwaltung. Diese ist darauf ausgerichtet, in jeder Marktlage richtig investiert zu sein und damit jederzeit positive Erträge zu erwirtschaften.
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